Freistaat unterstützt Kommunen beim Erhalt von Freibädern

05.07.2019

Petra Guttenberger, Landtagsabgeordnete der CSU, teilt mit, dass der Freistaat ein Freibad-Förderprogramm auf den Weg bringt, um die Kommunen bestmöglich beim Erhalt ihrer Freibäder zu unterstützen.

Bayern stellt hierzu insgesamt 120 Mio. Euro zur Verfügung. Die Programmlaufzeit beträgt 6 Jahre.

„Unsere Kinder sollen auch weiterhin wohnortnah das Schwimmen lernen können“ betont Guttenberger. Hierzu leistet der Freistaat mit diesem Förderprogramm einen enormen Beitrag.

Die Errichtung und der Betrieb kommunaler Schwimmbäder sei eigentlich Aufgabe der jeweiligen Gemeinden und Städte, nun übernehme der Freistaat aber bis zu 55 % der Sanierungskosten von Schwimmbecken, Umkleiden und Technikbereichen, so Guttenberger.

In Bayern gibt es ca. 860 kommunale Hallen- und Freibäder. Der Mittelbedarf für die Sanierung der Freibäder beträgt derzeit ungefähr 480 Mio. Euro, der durchschnittliche Fördersatz wird entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit der Kommunen bei ca. 25 % liegen. Nicht förderfähig sind hierbei Sauna- und Spaßbadbereiche, wie Sprung- und Wellenbecken.

Das Programm wird in den nächsten Wochen mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt, damit die neuen Richtlinien baldmöglichst in Kraft treten können und die Förderung der Maßnahmen starten kann.

„Es ist uns als CSU-Landtagsfraktion gelungen, dieses enorme Freibad-Förderpro-gramm im neuen Haushalt zu verankern und ich freue mich sehr, dass der Freistaat sich damit einmal mehr als verlässlicher Partner finanzschwacher Kommunen erweist“, sagt Guttenberger.