Rechtstipp: Vorsorge für Online-Accounts



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

gerade in Corona-Zeiten sind wir noch viel virtueller unterwegs als sonst.

Viele Accounts erleichtern uns das Leben und führen dazu, dass wir unsere Daten immer wie selbstverständlich zu jeder Zeit dabeihaben.

Was aber passiert im Falle einer Krankheit oder Schlimmerem – wie komme ich dann an meine Daten, wenn ich nicht mehr selbst zugreifen kann?

Wie so oft hilft auch hier Vorsorge.

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie festlegen, wer Zugriff auf Ihre digitalen Konten haben soll und wie sie verwaltet werden sollen. Dort können Sie festlegen, was gelöscht werden soll, was mit Ihrem Instagram-Account geschehen soll und vieles mehr. Nach Ihrer Unterschrift können Sie die Vollmacht auch gleich Ihrer Vertrauensperson übergeben.

Vorsorge heißt aber auch, dass die Vertrauensperson wissen muss, um welchen Account es sich handelt, Eine gute Möglichkeit ist hier, alles zusammenzufassen und die entsprechenden Passwörter zu notieren. Übrigens gibt es auch eine Vielzahl von Passwortmanager-Programmen, die bei Passwörtern gute Dienste leisten.

Und ganz wichtig: Gerade diese Infos nicht offen herumliegen lassen, sondern gut verwahrt, am besten verschlossen, für den Fall der Fälle sichern.

Natürlich gibt es auch externe Datenverwalter für digitale Accounts. Aber es geht auch einfach mit der Vollmacht und dem Hinweis auf die Liste.

Des Weiteren bietet unter anderem die Verbraucherzentrale Bayern ein Anleitungsformular für Accounts bei Facebook, Google & Co.