Rechtstipp: Corona und Gutscheine


Liebe Bürgerinnen und Bürger,
sehr geehrte Damen und Herren,

das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-Pandemie sah vor, dass Veranstalter von Kultur- und Sportveranstaltungen dazu berechtigt sind, die Eintrittskarten nicht erstatten zu müssen, wenn Veranstaltungen aufgrund von Corona abgesagt wurden, sondern stattdessen einen Gutschein aushändigen können.

Dies gilt für alle vor dem 08. März 2020 erworbenen Tickets, ganz egal, ob es sich dabei um Konzerte, Festivals, Zirkus, Filmvorführungen, Sportereignisse, Theater o.ä. handelte.

Gleiches galt für Spaßbäder, Fitnessthermen, Museen, Schwimmbäder, Freizeitparks, Abos in Fitnessstudios und Kurse in Musikschulen.

Wer diese Gutscheine bis zum Jahresende noch nicht eingelöst hat, kann allerdings ab Januar 2022 die Auszahlung verlangen und zwar in voller Höhe.

Natürlich können diese Gutscheine auch für einen Nachholtermin oder für ein anderes Angebot des Veranstalters genutzt werden.

Verjährt ist der Rückzahlungsanspruch nach dem Ablauf von drei Jahren, so dass Betroffene für alle im Jahr 2020 abgesagten Termine bis zum 31. Dezember 2023 ihre Ansprüche geltend machen können.

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2022 –

Ihre

Petra Guttenberger, MdL